Entwässerungstee: Mit diesen Tees können Sie natürlich entwässern

Entwässerungstee-Ratgeber
  • Durch eine Entwässerung können Sie die Nieren und die Leber anregen, den Körper entgiften und sogar Ihr Gewicht reduzieren.
  • Bestimmte Kräuter, wie Pfefferminze oder Brennnessel, fördern den Harndrang und regen somit den Stoffwechsel an.
  • Sie können einen Entwässerungstee entweder selbst zubereiten oder fertig in der Apotheke kaufen.

Der menschliche Körper besteht zu etwa 70% aus Wasser. Sammelt sich jedoch überschüssige Flüssigkeit im Gewebe, kann es zu Schwellungen und Spannungsgefühlen kommen. Wir fühlen uns aufgequollen, was sich auch negativ auf das allgemeine Wohlbefinden auswirkt. In diesem Fall ist es sinnvoll, den Körper zu entwässern.

In unserem Ratgeber bekommen Sie wichtige Informationen darüber, wie Sie Wassereinlagerungen im Körper loswerden. Wir beleuchten, wie Entwässerungstees wirken und welche Kräuter am besten dafür geeignet sind. Zuletzt erklären wir Ihnen, wie Sie einen Entwässerungstee schnell und einfach zubereiten können.

1. Dem Körper unnötige Wassereinlagerungen entziehen

Detox

Die Detoxkur ist mittlerweile zu einem absoluten Gesundheitstrend geworden. Ziel ist es, Schadstoffe und Gifte durch eine spezielle Ernährung, Entspannung und Bäder auszuscheiden. Dass diese Kuren tatsächlich bei der Entgiftung helfen, ist wissenschaftlich bislang jedoch noch nicht belegt.

Wasser ist lebensnotwendig. In unserem Körper befinden sich im Schnitt etwa 43 l Wasser, welches auf die verschiedenen Organe verteilt ist. Da wir jeden Tag etwa zwei bis drei Liter Wasser ausscheiden, ist es wichtig, den Speicher kontinuierlich aufzufüllen.

Eine Entwässerung kann aus verschiedenen Gründen in Angriff genommen werden. Bei manchen kommt es zu Wassereinlagerungen im Gewebe, sodass beispielsweise die Beine, die Knöchel oder die Arme anschwellen. Die Folge ist, dass die Herzmuskulatur und der Blutkreislauf sehr stark beansprucht werden.

Andere wiederum möchten mithilfe harntreibender Tees vorrangig den Stoffwechsel und die Verdauung anregen. In diesem Fall wirkt ein Entwässerungstee wie ein Entschlackungsmittel, welches den Säure-Basen-Haushalt wieder in Einklang bringen soll.

Achtung: Leiden Sie unter plötzlichen oder einseitigen Wassereinlagerungen, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Laut einer Statistik haben etwa 82% der Befragten in den letzten zwei Jahren eine Diät angefangen, um Körpergewicht zu verlieren. Auch wenn Sie abnehmen möchten, können Entwässerungstees helfen. Denn Wasser, welches sich im Körper eingelagert hat, kann rasch zu ein paar Kilos mehr führen. Eine Entwässerung wird hierbei jedoch am besten unterstützend zu einer Ernährungsumstellung und Sport eingesetzt.

Auch wenn eine Entwässerung normalerweise gesund ist und eine sehr positive Wirkung hat, gibt es Situationen, in denen Sie den Konsum von entwässernden Tees lieber meiden. Dies gilt vor allem bei Unverträglichkeiten, Allergien, akuten Erkrankungen und während der Schwangerschaft.

2. Bestimmte Kräuter wirken entwässernd

löffel mit wacholderbeeren zum entwässern

Die Wacholderbeere wirkt harntreibend und gleichzeitig desinfizierend auf die Harnwege.

Viele glauben, dass Kräutertees an sich schon eine entwässernde Wirkung haben. Dies ist jedoch nicht der Fall. Es können nur solche Kräuter helfen, die pflanzliche Wirkstoffe beinhalten, die den Harndrang fördern und somit entwässernd wirken. Teilweise sind in einigen Pflanzen zusätzlich Wirkstoffe enthalten, die die Funktion der Leber fördern und die Verdauung anregen.

Durch die anregende Wirkung wird der Körper dazu bewegt, das angesammelte Wasser auszuscheiden. Ein weiterer Vorteil ist, dass durch die Entwässerung zusätzlich Giftstoffe aus dem Körper gespült werden.

Folgende Sorten sind für eine Entwässerung geeignet:

  • Brennnesseltee
  • Pfefferminztee
  • Tee aus Birkenblättern
  • Wacholdertee
  • Löwenzahntee
  • Matetee

Während der Kur sollten Sie pro Tag etwa 2-3 Tassen Entwässerungstee trinken. Sobald die Tagesdosis überschritten wird, wirkt sich der Tee nicht mehr positiv, sondern eher negativ auf das allgemeine Wohlbefinden aus.

Bei einer Entwässerungskur ist es außerdem elementar, möglichst viel Wasser zu sich zu nehmen. Das liegt vor allem daran, dass Sie den Flüssigkeitsverlust, der durch den erhöhten Harndrang entsteht, ausgleichen müssen. Empfohlen werden mindestens 2-3 l Wasser pro Tag.

3. Einen Entwässerungstee zubereiten

teekanne und tasse mit entwässerungstee

Sie können den Entwässerungstee mit frischen oder getrockneten Kräutern zubereiten.

Einen entwässernden Tee zuzubereiten ist sehr einfach und mit wenig Aufwand zu bewältigen. Ein spezielles Rezept gibt es jedoch nicht. Grundsätzlich besteht ein Entwässerungstee aus Pflanzen und Kräutern, die Sie mit heißem Wasser aufbrühen. Dazu können Sie einen Teebeutel oder auch ein Teesieb benutzen. Lassen Sie den Tee daraufhin etwa 10 Minuten ziehen.

Die Kräuter können teilweise sehr bitter schmecken, sodass sie den Tee ein wenig nachsüßen können. Wenn Sie den Entwässerungstee jedoch zum Abnehmen oder Entschlacken benutzen, sollten Sie gänzlich auf Süßungsmittel wie Zucker oder Honig verzichten.

Beim Kauf der Kräuter sollten Sie unbedingt auf die Inhaltsstoffe und die Dosierung achten. Manche Kräuter können bei falscher Verwendung extrem bitter schmecken oder sogar giftig sein. Haben Sie bereits Erfahrung mit den einzelnen Kräutern gemacht, können Sie diese auch nach Belieben mischen.

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, können Sie auf eine Teemischung aus der Apotheke oder dem Reformhaus zurückgreifen. Die meisten qualitativ hochwertigen Produkte enthalten wertvolle Mikronährstoffe. Diese kosten im Durchschnitt etwa zehn Euro.

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