Grüner Tee zum Abnehmen: So können Sie Ihre Diät ergänzen!

Grüner Tee abnehmen
  • Grüner Tee verfügt über zahlreiche gesundheitsfördernde Eigenschaften.
  • Bei regelmäßigem Konsum eignet sich Grüner Tee auch, um das Abnehmen zu unterstützen. Dies liegt in erster Linie an appetithemmenden Inhaltsstoffen.
  • Dennoch sollten Sie den Effekt nicht überbewerten. Grüner Tee ist eine Ergänzung beim Abnehmen, die Grundlage bilden weiterhin eine gesunde Ernährung und Sport.

Ein paar Tässchen von dem Zaubertrank und die Pfunde purzeln: Wer sich mit Diäten herumschlägt, findet diese Vorstellung traumhaft. Viele Studien legen nahe, dass es sich dabei nicht einmal um eine Illusion handelt.

Es genügt ein Blick über den Tellerrand nach Japan und China. Grüner Tee punktet mit vielen gesundheitsfördernden Eigenschaften, die auch das Abnehmen unterstützen können. In diesem Ratgeber erklären wir Ihnen, welche positiven Effekte grüner Tee auf unsere Gesundheit hat und warum das so ist.

1. Grüner Tee zum Abnehmen: Bitterstoffe als Appetitzügler

matcha tee

Matcha-Pulver besteht aus gemahlenen Teeblättern. Es wird direkt aufgebrüht und mit einem Besen schaumig geschlagen.

Es wäre falsch zu glauben, dass von grünem Tee jede Kalorienbombe entschärft würde. Ohne einen veränderten Ernährungsplan und Sport wird aus der Bikini-Figur nichts. Was an Input in den Körper wandert, muss zum persönlichen Bedarf passen und der Gesundheit dienen. Allerdings gelingt diese Ernährungsumstellung mit grünem Tee zumeist wesentlich leichter.

Das belebende Heißgetränk hat das Potenzial, den Heißhunger ebenso zu zügeln wie die Begierde nach Süßem. Hierfür sind wertvolle Bitterstoffe verantwortlich, die im Grüntee in größeren Mengen enthalten sind als in seinem schwarzen Pendant. Bitterstoffe zügeln das Hungergefühl, was besonders für zuckerhaltige Lebensmittel gilt.

In der Gegenwart landen schon früh und sehr häufig gesüßte Speisen oder Getränke auf dem Gaumen. Das wirkt sich auf die Geschmacksknospen der Zunge aus: Bittere Aromen werden weniger wahrgenommen und scheinen dadurch – vereinfacht gesagt – nicht lecker.

Wer jedoch regelmäßig grüne Teesorten mit angenehmen Bitterstoffen genießt, verändert seine Geschmacksempfindung: Süßigkeiten wirken plötzlich weniger verlockend. Dabei kommt es natürlich auf die richtige Zubereitung an. Für einen guten, wohltuenden Geschmack darf der Tee nur mit 60 bis 80 Grad heißem Wasser aufgebrüht werden und lediglich zwei bis drei Minuten ziehen. Grüntee in bester Qualität kann aber auch mehrmalig aufgegossen werden.

2. Wie hilft grüner Tee beim Abnehmen?

Dieser Wandel ist gegebenenfalls noch einem weiteren Effekt zu verdanken. Grüner Tee stabilisiert die Darmflora. Das kommt nicht nur der generellen Gesundheit zugute, denn im Darm lebende Pilze, die sich von Zucker ernähren, können ebenfalls ein Grund für übermäßiges Verlangen nach Süßigkeiten sein.

In dem Heißgetränk finden sich Koffein und Catechine, die gemeinsam den Stoffwechsel und die Fettverbrennung anregen. So steigert sich der Grundumsatz, wodurch der Körper weniger Fett aufnimmt.

Grüne Teeblätter fördern obendrein die Gesundheit der Leber und einen ausgeglichenen Hormonhaushalt. Auch diese beiden Komponenten spielen eine bedeutende Rolle beim Abnehmen.

Wenn das gesamte Gefüge des Stoffwechsels rund läuft, wird vielen medizinischen Ursachen für Übergewicht bereits entgegengewirkt. So kann bereits eine Wiederherstellung des körperlichen Gleichgewichts in Kombination mit einer ausgewogenen und vielseitigen Ernährung einige Pfunde purzeln lassen.

Tipp: Wenn Sie sich auch nach längerer Zeit nicht mit der bitteren Note des Grüntees anfreunden können, müssen Sie das Super-Food nicht zwingend trinken, sondern können Grünteeextrakt oder Grünteekapseln zu sich nehmen, um von den wertvollen Inhaltsstoffen zu profitieren.

3. Welche Wirkung hat grüner Tee auf den Körper?

Nicht nur das Idealgewicht spricht für den regelmäßigen Genuss von Grüntee. Viele Studien zeigen, dass die enthaltenen Inhaltsstoffe wie Catechine, Vitamin C, Vitamin B, Magnesium, Zink, Calcium und Kalium viele Erkrankungen lindern oder vorbeugen.

Positive Wirkungen zeigen sich bei:

  • Diabetes
  • Herzerkrankungen
  • Alzheimer
  • Parkinson
  • Stress
  • nervösem Magen und Darm

Zudem gibt es Indizien, dass Krebs in Kulturen, die grünen Tee regelmäßig konsumieren, seltener auftritt als in anderen Regionen der Welt.

Damit sich die volle Kraft der gehaltvollen Blätter entfalten kann, sollte zwischen verschiedenen Teesorten regelmäßig gewechselt werden. Dies kann über den Tag oder während der Woche erfolgen. Bekannte Sorten wie Bancha, Benifuuki-Pulver, Gyokuro, Matcha und Sencha unterscheiden sich nicht nur aromatisch, sondern bringen ihre jeweiligen Stärken für die Gesundheit mit.

Dass für eine effektive Qualität nicht gerade der billigste Beuteltee vom Discounter gewählt werden sollte, versteht sich auch ohne einen Ratgeber.

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1 Comment

  1. Christian

    21. April 2014 at 08:30

    Das klingt ja mal interessant. Die positiven Aspekte klingen sehr gut. Da werde ich das ab morgen auch einmal testen.
    Gruß
    Christian

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