Action Cams im Vergleich und Bestseller 2017

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Egal ob auf der Piste, der Downhill-Strecke oder beim Klettern – es gibt immer wieder Momente, die man am liebsten für die Ewigkeit festhalten möchte. Wenn man keine Hand frei hat, dann gestaltet sich das aber natürlich schwierig.

Deshalb haben wir Vergleiche, Kundenmeinungen und Erfahrungen angesehen und uns daran gemacht, die häufig getesteten Action Cams zu vergleichen. Heute ist es so weit und wir können sagen, dass hier wirklich unzählige Meinungen eingeflossen sind.


Vergleich von folgenden 3 Action Cams


 

Was ist bei einer Action Cam eigentlich wichtig?

Natürlich sollte eine Actionkamera es dir ermöglichen, immer und überall spannende Momente deines Lebens festzuhalten – und da geht es natürlich nicht immer zimperlich zu und du wirst kaum Zeit haben, für perfekte Lichtverhältnisse oder ein Stativ zu sorgen.

Deshalb gibt es einige grundlegende Punkte, die eine Action Cam ausmachen:

  • Robustheit. Ein Sturz ins Wasser, ein Schlag, der Angriff eines Berglöwen – eine Action Cam sollte zumindest die ersten beiden Herausforderungen meistern.
  • Bildqualität. Eine hohe Auflösung und Framerate (Bilder/Sekunde) sorgen für flüssige und glasklare Aufnahmen – wichtig ist auch die Qualität bei schlechten Lichtverhältnissen.
  • Bildstabiität. Auch bei ruckeligen Abfahrten und plötzlichen Bewegungen ist ein klares Bild wichtig.
  • Akkulaufzeit. Tolle Bildqualität, absolut robust – aber nach 10 Minuten ist der Akku leer? Für eine Actionkamera unbrauchbar.
  • Die 3 Kameras im Vergleich erfüllen all diese Anforderungen, unterscheiden sich aber natürlich in ihren Stärken und Schwächen – für jeden ist das passende Modell dabei.

     

    GoPro Hero4 (Black Edition) im Vergleich

    gopro-hero4Wer an eine Action Kamera denkt, dem kommt wahrscheinlich als erstes eine GoPro in den Sinn – kein Wunder, immerhin hat sie den Hype um die kompakten Minikameras mitbestimmt.

    Das neueste Modell ist die Hero 4, die wir in der Black Edition in unseren Vergleich werfen.

    Die Eckdaten können definitiv überzeugen: Full HD filmt die GoPro Hero4 mit bis zu 120 Bilder pro Sekunde und ermöglicht damit flüssige Zeitlupenaufnahmen in knackiger Optik. Bilder schießt die GoPro mit 12 Megapixeln. Die Videoauflösung kann außerdem auf bis zu 4K eingestellt werden, was ultrascharfe Aufnahmen verspricht.

    Das Problem an der Sache: Wer mit 4K filmt, der muss immer wieder mit kleinen Rucklern rechnen, die das Bild an actionreichen Stellen etwas stören können – hier sollte lieber bei der Full HD Auflösung geblieben werden.

    Neben dem scharfen Bild und den realistischen Farben überzeugt vor allem das äußere der Kamera: Wasserfest bis 40 Meter und die wohl robusteste Kamera in unserem Vergleich. Durch die große Beliebtheit der GoPro-Modelle sind außerdem Unmengen an Zubehör erhältlich – von speziellen Halterungen bis hin zu Ersatzakkus.

    Die braucht es allerdings auch, denn der Akku ist schon nach einer guten Stunde leer – wer weiterfilmen will, sollte immer ein paar Ersatzakkus in der Tasche haben.

    Die Kopplung mit der App erfolgt über Wlan und funktioniert einwandfrei. Es kann allerdings vorkommen, dass klopfende Geräusche die Aufnahme stören – in diesem Fall sollte das Wifi während der Aufnahme ausgeschaltet werden.

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    Panasonic HX-A500 Action-Kamera im Vergleich

    amazon-panasonic-hx-a500Eine ganz andere Idee als die Konkurrenz hatte Panasonic – statt die gesamte Technik direkt in die Kamera zu quetschen, hängt an ihrer Action Cam ein kleiner Kasten, der für die Verarbeitung der ankommenden Daten und die Steuerung der Kamera zuständig ist.

    Befestigt wird dieses Modul am Oberarm, während die Kamera in einer Art Bügel am Kopf getragen wird. Das ist für einige Aufnahmen passend, wer mit Helm unterwegs ist sollte sich aber die entsprechende Halterung dafür besorgen.

    Am Bild dagegen ist kaum etwas auszusetzen: Die Panasonic HX-A500 filmt ruckelfreie 4K-Videos und ist in diesem Punkt der GoPro Hero 4 überlegen. Die FullHD Videos laufen ebenfalls rund, sind mit 50 Bildern pro Sekunde allerdings schlechter für Zeitlupen geeignet. Fotos werden mit 8,3 Megapixeln geschossen, was absolut ausreichend ist.

    Was auf ganzer Linie überzeugen kann ist die Akkulaufzeit, die mit knapp 2 Stunden fast doppelt so lang ist wie bei der GoPro. Das ist wohl der Aufteilung in zwei Module zu verdanken – ebenso wie das störungsfreie Koppeln mit dem Smartphone über Wlan.

    Probleme gibt es dagegen nur zwei: Zum einen lässt sich das Live-Bild beim filmen nur schwer verfolgen, da beim Blick auf das Display natürlich der Oberarm im Bild erscheint. Zum anderen berichten einige Nutzer von einem „Fisheye“-Effekt, wobei es sich hier wohl um vereinzelte Modelle handelt.

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    TomTom Bandit im Vergleich

    tomtom_banditDiese Kamera des Navi-Spezialisten durften wir schon bei der Release-Veranstaltung persönlich bewundern und müssen sagen: Wir sind einfach begeistert! TomTom hat sich Gedanken gemacht und einige wirklich sinnvolle Features verbaut, die das Filmen aus der eigenen Perspektive und das Bearbeiten der Bilder zum Kinderspiel werden lassen.

    Aber zuerst zu den technischen Daten: Die Kamera filmt flüssiges 4K mit 15 Bildern pro Sekunde, ihre wahren Stärken spielt sie aber im Bereich von FullHD und 60 Bildern pro Sekunde aus: Hier kann mit Zeitlupe, Zeitraffer und eine Menge weiterer kleiner und großer Effekte gearbeitet werden.

    Damit das Bearbeiten möglichst leicht von der Hand geht, wird die Kamera mit dem Smartphone verbunden – durch den Medienserver kann direkt nach dem Filmen durch einfaches Schütteln des Smartphones mit dem Bearbeiten begonnen werden.

    Interessant ist auch die Highlight-Funktion: Durch GPS, Bewegungssensoren und Höhenmesser erkennt die Kamera, welche Momente besonders actionreich waren und markiert diese selbstständig.

    Die Bandit strotzt also nur so vor innovativen Features – und das waren noch immer nicht alle. TomTom mischt den Markt der Action Cams ordentlich auf und macht auch den großen Namen starke Konkurrenz.

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    Fazit: Der Einsatzbereich entscheidet

    Am Ende fällt es schwer, eine allgemeingültige Empfehlung zu geben – denn die drei Kameras unterscheiden sich deutlich.

    Wer viele Zeitlupenaufnahmen machen, auch beim Tauchen mit der Kamera unterwegs sein und unzählige verschiedene Zubehöre nutzen möchte, für den ist die GoPro Hero4 eine gute Wahl – hier profitiert man außerdem von der einfacheren Befestigung, da es nur das eine Modul gibt.

    Wenn aber flüssige Aufnahmen in hochauflösendem 4K gewünscht sind und im Gegenzug auf extreme Zeitlupen verzichtet werden kann, dann ist die Panasonic HX-A500 besser geeignet.

    Wer ein Rundum-Sorglos-Paket sucht und einfach beeindruckende Aufnahmen machen, bearbeiten und mit seinen Freunden teilen will, der ist mit der TomTom Bandit gut beraten. Praktisches Zubehör und unzählige innovative Features machen sie zum Sieger unseres Vergleichs.

    Die Entscheidung sollte nach diesem Vergleich also nicht allzu schwer fallen – denn preislich liegen die Kameras etwa gleichauf. Unsere Empfehlung ist die Bandit von TomTom, die für einen Preis von aktuell 320€ alles bietet, was wir von einer Action Cam erwarten – und noch ein bisschen mehr.


    Bildnachweis: ©serguacom / iStock / thinkstockphotos.de


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