Körperfettanteil messen mit der Dual-Röntgen-Absorptiometrie

Sixpack Übungen - Trainingsplan für Einsteiger

Die Dual-Röntgen-Absorptiometrie (auch: „Dual-Energy-X-Ray-Absorption“ oder „DEXA Scan“) gehört zu den wissenschaftlichsten Methoden zur Bestimmung der Körperzusammensetzung sowie des Körperfettanteils. Eine private Durchführung ist aufgrund der hohen Anschaffungskosten der notwendigen Geräte sowie der Komplexität bei der Bedienung ausgeschlossen.

Das Ziel einer Dual-Röntgen-Absorptiometrie besteht ursprünglich in der Messung der Knochendichte eines Menschen. Die Ermittlung des Körperfettanteils ist eher ein interessanter Nebenaspekt bei dieser Methode. Für Fitnessinteressente hat dieser Nebenaspekt aber durchaus seinen Reiz.

So funktioniert eine Dual-Röntgen-Absorptiometrie

Üblicherweise verfügen nur gut ausgerüstete Kliniken über die nötige Technik und das entsprechend geschulte Personal, um eine Dual-Röntgen-Absorptiometrie vornehmen zu können. Bei diesem Verfahren messen zwei gegensätzlich positionierte Röntgenquellen die Materialdichte eines bestrahlten Körpers. Die isolierten Werte der beiden Quellen werden anschließend zueinander in Beziehung gesetzt, sodass sich ein Gesamtwert ergibt.

Die Technik ist verlässlich in der Lage, Angaben zur Beschaffenheit und zur Masse des Knochen-, Fett- und Muskelgewebes zu machen. Möglich ist dies, weil jedes Material bei der Bestrahlung einen unterschiedlichen Widerstand zeigt.

In einem weiteren Schritt können dann Rückschlüsse auf den Körperfettanteil gezogen werden. Aus der Wissenschaft gibt es über die Genauigkeit dieser „Addition“ allerdings uneinheitliche Stimmen. Während die einen die Dual-Röntgen-Absorptiometrie als präzises Verfahren feiern, spricht eine andere Gruppe von einer Kompromisslösung, weil aus zwei verschiedenen Ergebnissen ein gemeinsamer Nenner gebildet wird.

Vor- und Nachteile einer Dual-Röntgen-Absorptiometrie

Der Vorteil eines DEXA-Scans liegt in der hohen Evidenz der einzelnen Messergebnisse. Hinzu kommt, dass bei dem Verfahren auch muskuläre Dysbalancen sichtbar gemacht werden können. Das ist besonders für ambitionierte Sportler hilfreich. Diese können durch eine entsprechende Anpassung ihres Krafttrainings diesen Ungleichgewichten entgegenwirken und ihre Leistung verbessern.

Daneben ist die Untersuchung relativ unbedenklich, weil die verwendete Strahlung für eine Röntgenuntersuchung eher niedrig gewählt ist. Gesundheitliche Schäden sind folglich nicht zu befürchten, sofern die Zahl der Untersuchungen im Rahmen bleibt.

Der große Nachteil liegt eindeutig im Aufwand des Verfahrens. Zunächst einmal benötigt man einen Termin zu einer Dual-Röntgen-Absorptiometrie. Für diesen wiederum braucht man eine Überweisung seines Hausarztes, was ohne medizinischen Anlass nicht allzu einfach sein dürfte.

Weiterhin fallen für einen DEXA-Scan für den Patienten Kosten von mindestens 50 Euro an, die vermutlich von den wenigsten Krankenkassen übernommen werden. Das Verfahren an sich ist in 10 bis 20 Minuten dagegen vergleichsweise schnell abgetan. Zur regelmäßigen Wiederholung lädt die Dual-Röntgen-Absorptiometrie aufgrund des hohen Aufwands aber nicht unbedingt ein.

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