Trinkblasen Vergleich und Bestseller 2017

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Wer beim Sport an seine Grenzen geht, der muss seine Reserven immer wieder auffüllen – und am wichtigsten ist in dieser Hinsicht natürlich das Trinken. Besonders bei langen Belastungen wie Wanderungen, Mountainbiketouren oder langen Läufen ist es wichtig, den Körper mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen.

Das Problem: Auf dem Rad oder im Lauf eine Trinkflasche aus dem Rucksack zu zaubern, sie aufzudrehen und daraus zu trinken gestaltet sich erfahrungsgemäß schwierig – und deshalb ist man als Sportler geradezu dazu gezwungen, langsamer zu werden oder gleich eine Trinkpause einzulegen.

Um dieses Problem zu lösen, bieten sich Trinkblasen an: Die praktischen Plastikbeutel lassen sich befüllen und in den Rucksack legen, so dass anschließend über einen Schlauch daraus getrunken werden kann.

Um dir die Entscheidung für ein Modell zu erleichtern, wollen wir dir heute im Trinkblasen Vergleich drei Modelle vorstellen, die dich auch in hitzigen Situationen nicht im Stich lassen.

 

Worauf achten beim Trinkblase kaufen?

Bevor du dich für eine Trinkblase entscheidest, solltest du dir einige Punkte klarmachen:

  • Welches Volumen? Die meisten Hersteller bieten verschiedene Größen – meist 1, 2 und 3 Liter – an, so dass du je nach Länge der Tour das passende Volumen wählen kannst. Im Zweifel lieber eine Größe kleiner nehmen, eine Extraflasche kannst du immer noch einpacken.
  • Welches Ventil? Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten, aus einer Trinkblase zu trinken: Ein Beißventil öffnet sich, wenn du darauf beißt und schließt sich anschließend von alleine wieder. Ein Drehventil muss auf- und zugedreht werden, dafür entfällt das Beißen beim Trinken. Geschmackssache!
  • Welche Öffnung? Auch bei den Öffnungen zum Befüllen und Reinigen gibt es Unterschiede. Viele Hersteller setzen auf einen Schraubverschluss – der erleichtert das Befüllen und ermöglicht bei ausreichender Größe auch eine einfache Reinigung. Andere Trinkblasen verfügen über einen Klippverschluss über die ganze Oberseite – so fällt das Befüllen etwas schwerer, dafür ist die Reinigung deutlich leichter.

Wie so oft kommt es hier vor allem auf deine Vorlieben und das Einsatzgebiet der Trinkblasen an. Grundsätzlich solltest du aber auf einen ausreichend großen Verschluss und eine passende Größe achten – beim Ventil kommt es ganz auf deinen Geschmack an.

  • 1. Camelbak Antidote Reservoir Trinkblase

    camelbak-trinkblase
    Die erste Trinkblase im Vergleich kommt vom Hersteller Camelbak und bietet drei Liter Volumen, ist allerdings auch in kleineren Größen erhältlich.

    Überzeugen kann hier neben dem praktischen Beißventil und dem großen Schraubverschluss vor allem die Beschichtung im Inneren der Trinkblase, die nicht nur geschmacksneutral, sondern auch antibakteriell ist – das sorgt natürlich für eine ausgesprochen gute Hygiene. Schlauch und Mundstück lassen sich für eine einfache Reinigung ebenfalls abnehmen.

    Kleine Details wie ein Hebel zum Verschließen des Ventils oder integrierte Stäbe zum Offenhalten der Blase beim Trocknen runden das Modell ab. Preislich liegt das Modell von Camelbak im Mittelfeld und ist mit etwa 27 Euro zu einem sehr fairen Preis zu haben.

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  • 2. Camtoa Trinkblase

    camtoa-trinkblaseDeutlich günstiger kommt das Modell von Camtoa daher, dass für den günstigen Preis von ca. 11 Euro aber durchaus überzeugen kann. Erhältlich ist die Trinkblase mit 2 Liter Volumen entweder einzeln oder im Set mit einem passenden Rucksack.

    Eine Beschichtung im Inneren wie beim Camelbak gibt es leider nicht, trotzdem lässt sich nach mehrmaliger Reinigung kein Beigeschmack mehr feststellen, die Reinigung fällt durch den mittelgroßen Schraubverschluss aber wohl etwas schwerer als bei den anderen beiden Modellen im Trinkblasen Vergleich.

    Auch an dieser Stelle kommt ein Beißventil zum Einsatz, allerdings berichten einige Nutzer von Schwierigkeiten beim Saugen durch das Mundstück. Dem entgegen stehen allerdings auch zufriedene Sportler, die vom einfachen Befüllen und den dichten Verschlüssen angetan sind.

    Insgesamt ist die Trinkblase von Camtoa damit ein Preis-Leistungs-Tipp und auf Wanderungen oder bei Radtouren ein zuverlässiger Begleiter.

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  • 3. Geigerrig Reservoir Trinkblase

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    Unser dritter Mitstreiter im Vergleich kommt vom Hersteller Geigerrig und hat eine Besonderheit im Gepäck: Statt am Mundstück zu saugen, kann über eine kleine Ballpumpe ein Überdruck in der Trinkblase erzeugt werden – durch einfaches Beißen auf das Mundstück spritzt das Wasser dann heraus.

    Das erleichtert nicht nur das Trinken, sondern ermöglicht auch das einfache Teilen von Wasser, die Reinigung kleineren Zubehörs unterwegs oder eine kurze Abkühlung.

    Neben der patentierten Technik kann die Trinkblase auch sonst rundum überzeugen: Ein großer Gleitverschluss erleichtert die Reinigung, das Mundstück kann auf Wunsch sicher verschlossen werden und der Schlauch und die Ballpumpe lassen sich durch einen Schnellverschluss einfach abnehmen, ohne dass Wasser ausläuft.

    All diese Features lässt sich Geigerrig allerdings auch entsprechend bezahlen – mit fast 50 Euro ist die Trinkblase mit 3 Litern Fassungsvermögen die teuerste in unserem Vergleich. Für Läufer ist sie durch das innovative Trinksystem aber trotzdem unsere klare Empfehlung.

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Jedem Sportler seine Trinkblase

Die Entscheidung für eines der drei Modelle fällt am Ende einfacher, als es vielleicht zuerst scheint:

Wer eine günstige Trinkblase für die nächste Wanderung sucht, der wird mit dem Modell von Camtoa zufrieden sein. Auf dem Rad und bei anstrengenderen Touren ist dagegen das Modell von Camelbak die bessere Wahl, da hier das Trinken leichter fällt.

Die Trinkblase von Geigerrig dagegen ist vor allem für ambitionierte Sportler und Läufer zu empfehlen, die auch bei hoher Belastung einfach Trinken wollen – denn hier kommen sich Atmen und Saugen nicht in die Quere.


Bildnachweis: ©mel-nik / iStock / thinkstockphotos.de


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