Vergleich der beliebten Nordic Walking Stöcke

Nordic Walking polarisiert. Während sich die einen über die „Spaziergänger mit Stöcken“ auf den Laufstrecken des Landes aufregen, wissen andere um die gesundheitlichen Vorteile des Sports: Kaum ein anderes Ausdauertraining ist so gelenkschonend und hilft gleichzeitig dabei, die Rumpfmuskulatur zu stärken.

Egal ob Sportmuffel oder Leistungssportler, jeder kann vom regelmäßigen Training mit den Stöcken profitieren. Die Mischung aus Ausdauer und Koordination hält fit, entspannt und macht Spaß – vorausgesetzt, die Ausrüstung passt.

Entscheidend sind beim Nordic Walking selbstverständlich die Stöcke, die beim Gehen leicht mitschwingen und den Körper so zusätzlich fordern. Worauf du beim Kauf achten solltest und welche Modelle zu empfehlen sind, wollen wir in unserem Nordic Walking Stöcke Vergleich (kein Test!) zeigen.

Worauf achten bei Nordic Walking Stöcken?

Wer sich auf die Suche nach passenden Stöcken macht, der wird schnell merken: Wirklich riesige Unterschiede gibt es nicht. Kein Wunder, schließlich erfüllen die Stöcke eine einfache Funktion und bieten nur wenig Spielraum, um wirklich einzigartig zu sein. Bei einigen Punkten hat der geneigte Sportler trotzdem die Qual der Wahl:

  • Das Material. Die erste Entscheidung fällt, wenn es um das Material der Nordic Walking Stöcke geht. Ein Großteil der Stöcke ist aus Aluminium gefertigt, was leicht und gleichzeitig stabil ist. Noch etwas besser schwingt Carbon, das ist in den meisten Fällen allerdings auch etwas teurer. Unterschiede gibt es außerdem auch bei den Griffen – die Wahl zwischen Kork, Gummi und Kunststoff ist hier aber vor allem Geschmackssache.
  • Verstellbar oder nicht? Das ist nächste Frage, die sich stellt. Längenverstellbare Stöcke sind sicher praktisch, allerdings auch deutlich schwerer als fixe Stöcke, die außerdem oft stabiler sind. Wer also die passende Länge kennt, sollte auf feste Stöcke zurückgreifen – für den Einstieg sind aber auch verstellbare Stöcke in Ordnung und durchaus praktisch.

Insgesamt unterscheiden sich die einzelnen Modelle also nicht wirklich deutlich – entscheidend sind vor allem Gewicht und Handling der Stöcke: Sie sollten eine gewisse Stabilität mit sich bringen, gleichzeitig aber auch gut mitschwingen. Beide Stöcke in unserem Vergleich sind in dieser Hinsicht geeignet.

Nordic Walking Stöcke: Walker 5000

nordic walking stöcke testDie ersten Nordic Walking Stöcke im Vergleich kommen vom Hersteller Walker und versprechen viel Stock für wenig Geld, denn schon bei der Materialwahl können wir angesichts des günstigen Preises von rund 30 Euro nur staunen: Die Stöcke sind nicht etwas aus Aluminium, sondern tatsächlich aus leichtem Carbon gefertigt. Für die Griffe kommt neben Gummi hochwertiger Naturkork zum Einsatz, was für ein angenehmes Griffgefühl sorgt.

Und auch sonst können die Stöcke, die es in verschiedenen Längen zwischen 100cm und 130cm gibt, überzeugen: Die Handschlaufen lassen sich mit einem kurzen Klick ausklinken und bieten außerdem angenehmen Tragekomfort, mit dem zahlreiche Sportler gute Erfahrungen gemacht haben.

Die Walker 5000 Nordic Walking Stöcke sind außerdem extrem leicht: Bei einer Länge von 105cm wiegt ein Stock nicht einmal 140 Gramm. Im Lieferumfang findet sich neben den Stöcken außerdem auch ein passendes Paar Gummistopper, dass die Metallspitzen abdeckt und so das komfortable Walken auf Asphalt ermöglicht.

Insgesamt bieten die Walker 5000 Walking Stöcke also wirklich viel für den vergleichsweise günstigen Preis – dass bei hochwertigen Materialien und günstigem Preis an anderer Stelle gespart werden muss, ist allerdings auch klar. Für den Einstieg sind die Stöcke damit perfekt geeignet, fortgeschrittene Sportler könnten sich an der teilweise nicht perfekten Verarbeitung stören.

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Nordic Walking Stöcke: LEKI Supreme

leki nordic walking stöcke testLEKI ist einer, wenn nicht sogar der bekannteste Hersteller für Skistöcke – klar also, dass auch ihre Nordic Walking Stöcke einen ausgezeichneten Ruf genießen. Im Vergleich findet sich an dieser Stelle ein Modell für Einsteiger, das sich vor allem durch die Teleskopfunktion vom vorangegangen Modell unterscheidet.

Beim Material setzt LEKI klassisch auf Aluminium, was in Kombination mit der Teleskopfunktion zu einem Gewicht von knapp 220 Gramm pro Stock führt – das ist immer noch angenehm leicht, aber doch deutlich schwerer als die Carbon-Stöcke von Walker.

Überzeugen kann ein Hersteller wie LEKI natürlich trotzdem: Die von 100cm bis 130cm verstellbaren Stöcke sind robust und schwingen gleichzeitig beim Walken gut mit. Die Griffe aus Kork sind sehr hochwertig und die Handschlaufe lässt sich auch bei diesen Stöcken über einen einfachen Klickverschluss abnehmen.

Insgesamt können die LEKI Supreme Nordic Walking Stöcke damit überzeugen und liefern eine solide Vorstellung ab – gerade das für Teleskopstöcke geringe Gewicht gefällt im Vergleich. Die gute Verarbeitung und der Name LEKI machen diese Stöcke allerdings auch deutlich teurer: Knapp 60 Euro werden für die LEKI Supreme fällig.

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Fazit: Teleskopstöcke oder nicht..

..das ist hier die Frage! Beide Stöcke sind für Anfänger besonders gut geeignet und bewähren sich bei zahlreichen Sportlern Tag für Tag. Die Entscheidung fällt an dieser Stelle also wohl für den günstigeren Preis oder die praktische Teleskopfunktion mit einwandfreier Verarbeitung – welches Modell am Ende die richtige Wahl ist, muss deshalb jeder für sich selbst entscheiden.

Eines aber können wir sicher sagen: Beide Stöcke liefern zu einem fairen Preis entsprechende Qualität und machen beim Walken definitiv Spaß!


Bildnachweis: ©gbh007 / iStock / thinkstockphotos.de


 

Vergleich der beliebten Nordic Walking Stöcke
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1 Comment

  1. Walker09

    15. Januar 2016 at 11:18

    Hallo,

    schöner Testbericht, aber warum werden nur 2 Stöcke ausgewählt?
    Es gibt doch auch 2016 noch deutlich mehr Marken und auch Innovationen, wie z.B. den Komperdell Nordic Walking Stock Ergo Pole.

    Gruß

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