Was ist Freeletics? Ein Blick auf den Fitness-Trend

Freeletics

Ob High Intensity Intervall Training (kurz Hiit) oder CrossFit – momentan liegen möglichst anspruchsvolle Workouts voll im Trend.

In einer Epoche, in der Zeit ein knappes Gut ist, muss eine erfolgreiche Trainingsmethode immer zeitsparend und zugleich effektiv sein. Diesem Anspruch wird auch der Fitnesstrend Freeletics gerecht.

Freeletics: Dein Körper ist alles, was du brauchst

Unter Freeletics versteht man ein hochintensives Trainingsprogramm, bei dem keine Geräte benötigt werden. Der Übungswiderstand, der über die Dosierung des Trainingsreizes entscheidet, wird allein durch das Körpergewicht des Trainierenden reguliert.

Freeletics Transformation

Freeletics Transformation – Vorher und nachher Bild von Arne

Das Konzept ist auf Ganzheitlichkeit angelegt. Das bedeutet, dass neben dem reinen Training auch die Ernährung eine große Rolle spielt. Eine große Trainingsdisziplin und eine dauerhafte Umstellung der Lebensgewohnheiten vorausgesetzt, lassen sich mit Freeletics in kurzer Zeit tolle Erfolge erzielen.

Wie CrossFit ohne Geräte

Der Zuschnitt einer Freeletics-Trainingseinheit erinnert stark an ein CrossFit-Workout. Der markante Unterschied besteht darin, dass beim CrossFit oft schweres Gerät, wie Langhanteln oder Kettlebells zum Einsatz kommen. Im Gegensatz dazu verfolgt Freeletics einen “leichteren” Ansatz.

Die Komponente Bodybuilding ist durch den Verzicht auf zusätzliche Gewichte und isolierte Übungen weitgehend ausgeklammert. Freeletics unterscheidet dennoch drei verschiedene Schwerpunkte: Muskelaufbau, Ausdaueraufbau und die Mischform (Strength and Cardio Coach).

Freeletics: Überall durchführbar

Weil keine speziellen Geräte benötigt werden, kann Freeletics überall auf der Welt durchgeführt werden. Parkbänke, Trimm-dich-Pfade sowie Gerätschaften an Spielplätzen können etwa bei einem Outdoor-Workout als Hilfsmittel eingesetzt werden. Eine Einheit kann zwischen 10 und 45 Minuten dauern – je nach Fitnessgrad und Trainingsziel.

Die Macher der Website www.freeletics.com werben damit, die Schöpfer des Trends zu sein. Hier kann man – wie auf vielen anderen Seiten auch – Freeletics Trainingspläne und Ernährungspläne herunterladen sowie sich Videos mit Übungsanleitungen anschauen. Einem Trainingsplan und einem Video zu folgen, ist gerade für ein Einsteiger sinnvoll. Auch eine Smartphone-App gibt Hilfestellung.

Im deutschsprachigen Raum hat sich vor allem die Webseite freeletics-erfahrung.de etabliert und bietet ebenfalls eine große Wissensdatenbank und Informationen rund um den Fitness-Trend.

So sieht ein Freeletics-Workout aus

Eine weitere Parallele zum CrossFit ist, dass die einzelnen Workouts verschiedene Namen haben. Beim Freeletics hören sie sich harmlos an, doch hinter “Venus” oder “Aphrodite” verbergen sich harte Übungen, die den gesamten Körper beanspruchen. Ein Klassiker ist die Kombination von Strecksprüngen und Liegestütze. Generell bilden Basis-Übungen wie Kniebeugen, Liegestützen oder Klimmzüge den Kern der Freeletics-Methode.

Beim Training unterscheidet man zwei Varianten: Beim Modus “Personal Best” geht es darum, das durch den Trainingsplan vorgeschriebene Programm möglichst schnell zu absolvieren. Beim Modus “Max” zählt die Häufigkeit der Wiederholungen.

Freeletics Workouts: Personal Best und Max

Das “Personal Best”-Workout erfreut sich bei der Fitnessgemeinde etwas größerer Beliebtheit. Es wird üblicherweise in fünf Runden durchgeführt, wobei die Zahl der Wiederholungen von Runde zu Runde abnimmt. So wird die vorermüdete Muskulatur in jeder Runde aufs Neue gefordert.

Zugleich hat der Trainierende den psychologischen Vorteil, nach Runde eins das Schlimmste bereits hinter sich zu haben. Dazwischen können Ausdauerparts als “Entspannung” fungieren. Entscheidend für die Effektivität ist, die Pausen möglichst kurz zu halten.

Freeletics Trainingsvideo

Foto: Thinkstock (Stockbyte: Comstock Images)

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5 Comments

  1. Tollit

    15. April 2014 at 10:46

    Toll, das vorher-nachher Bild!
    Das Programm scheint nicht nur fit zu machen, man ist nacher sogar noch schön gebräunt! der absolute Wahnsinn!

  2. Konstantin Stamm

    11. Juni 2014 at 09:54

    Cooler Artikel über Freeletics. Habe ich auch ausprobiert und bin erstaunt, was möglich ist. Sehr hartes Training, aber sehr lohnend!

  3. Coach Paul

    10. Juli 2014 at 19:37

    Ich bin nun auch endlich vom Freeletics Fieber angesteckt. Ich habe ewig hin-und-her gemacht, mal das ein oder andere Workout getestet und ausprobiert.

    Jetzt hat es mich aber. Vor allem finde ich die Gemeinschaft und die Leute total geil, die da mit dabei sind. Ein Training in der Gruppe macht einfach so viel Spaß.

    Ich freue mich über jeden, der sich mit mir verknüpfen möchte und wenn Du zufällig in München wohnst, dann komm doch zu unserer Freeletics Gruppe in München vorbei.

  4. Heike

    4. Dezember 2014 at 19:10

    Hi!

    Mich hat das Freeletics-Fiber auch seit ca. 6 Monaten gepackt.

    Wir haben eine tolle Gruppe und trainieren meist outdoor. Unser Trainer hat auch Slingtrainer von eaglefit speziell für Bauch, Beine und Po im Einsatz – mit denen kann man auch total viele – und teilweise extrem anstrengende Übungen machen – tolle Idee.

    Ab besten finde ich das Training in der Gruppe und dass wir uns gegenseitig so anspornen – da machen einen nicht mal mehr die Weihnachtsleckereien an ;)

    Schade, dass ich nun fast 15 Jahre geschlemmt habe – da brauche ich etwas mehr als 105 Tage für ein Sixpack ;))

    ..aber es wird – habe schon 15 Kilo abgenommen und das in nur einem halben Jahr!

    Ich bin begeistert und muss jedem den ich treffe davon erzählen.

    Schade, dass es sehr wenig so tolle Seiten gibt, wie diese hier!

    Weiter so!

    Eure Heike

  5. DanielB

    19. April 2015 at 11:39

    Das Fitnessfieber hat mich auch erwischt und nicht ohne Grund versuche ich dies in der Zukunft online zu dokumentieren. Mit Freeletics habe ich mich kürzlich mal etwas beschäftigt und irgendwie reizt es mich im Sommer eher als der Besuch meines Fitnessstudios…

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