Einführung ins Mountainbiken

  • Die ersten Mountainbikes wurden in Kalifornien für Touren durch die Berge gebaut.
  • Mountainbiking fordert eine ordentliche Portion Kraft und Ausdauer.
  • Man unterteilt die Sportart grob in Touren- und Downhill-Mountainbiken.

In den frühen 1970er Jahren erblickte das erste so genannte Mountain Bike in den USA das Licht der Welt, als sich eine Handvoll passionierter Radfahrer aus den kalifornischen Bergen zum Ziel setzten, gängige Drahtesel geländetauglich zu machen.

In den späten 1980er und frühen 1990er Jahren schwappte die Welle auch nach Deutschland über, wo Mountainbikes einerseits immer mehr in die Wälder der Mittel- und Hochgebirge Einzug hielten und andererseits bald den Straßenrädern unter Lifestyle-Aspekten Konkurrenz machten.

1. Mountainbiken: Komplexer Sport für ganzheitliche Erfolge

Mountainbiking verbindet den Naturgenuss mit dem Rausch der Geschwindigkeit und dem angenehmen Effekt, ganz nebenbei auch noch etwas für seine schlanke Linie zu tun. Denn es ist ein echter Kalorienburner. Aufgrund der vorwiegend lockeren Bodenverhältnisse auf den Waldwegen und Gebirgstrails sowie der breiten Reifen ist der Rollwiderstand deutlich höher als beim Radfahren auf der Straße. Das erfordert wiederum einen hohen Krafteinsatz und kurbelt den Kalorienverbrauch kräftig an.

Noch dazu kann man Mountainbiking aufgrund der geringeren Geschwindigkeiten und der Geländegängigkeit vieler Bikes selbst in den Wintermonaten gut betreiben.

2. Welche Voraussetzungen Sie zum Mountainbiken mitbringen sollten

Mountainbiking ist eine anspruchsvolle Disziplin. Neben dem Basisequipment:

  • Helm,
  • wetterfeste Fahrradbekleidung,
  • Schuhe mit griffiger Sohle und
  • Mountainbike,

benötigen Sie auch als Anfänger eine gute Grundfitness und – je nach Disziplin – eine gehörige Portion Mut.

Nutzen Sie für Ihre Touren ausschließlich für das Mountainbiking ausgewiesene Routen und Trails, um den Naturraum und Ihre eigene Sicherheit nicht zu gefährden.

Achtung: Auch wenn Sie mit dem Mountainbike problemlos auf der Straße fahren könnten, erfüllen die meisten Modelle in ihrer Ausstattung nicht die Sicherheitsstandards (z. B.: Licht, Strahler, Klingel), die für den Straßenverkehr erforderlich sind.

3. Mountainbiking ist ein Sport mit vielen Varianten

Trotz vieler Gemeinsamkeiten unterscheidet man mehrere Disziplinen. Die wichtigste Unterscheidung ist die zwischen dem Downhill- und dem Touren-Mountainbiken.

Downhill-Mountainbiken Touren-Mountainbiken
Diese Variante lässt sich mit der Abfahrt im Skifahren vergleichen. Das Ziel besteht darin, mit seinem Bike einen steilen und technisch anspruchsvollen Hang schnellstmöglich hinunterzufahren. Zu diesem Zweck gibt es spezielle Bikes. Diese Form (auch Cross Country oder All Mountain genannt) ist die beliebteste und am weitesten verbreitete Form des Mountainbikens. Hierbei fahren Sie mit einem Allround-Mountainbike Touren über Berge und durch Täler.

Mountainbiker beim Downhill

Für die Downhill-Variante brauchen Sie nicht nur Kraft, sondern auch einiges an Mut.

Mountainbiker im Wald

Etwas entspannter, aber mit genau so viel Spaß fährt es sich in flacherem Gelände.

4. Es gibt zahlreiche Vereine und Verbände für Mountainbiking

Nur wenige der Mountainbiker sind organisiert. Sie betreiben ihren Sport lediglich als Freizeitaktivität. Trotzdem gibt es viele Radverbände, denen Sie als Mountainbiker beitreten können. Die Deutsche Initiative Mountainbike e.V. (DIMB) hat sich ausschließlich auf das Mountainbiken spezialisiert. Auf internationaler Ebene setzt sich die International Mountain Bicycling Association (IMBA) für die Belange von Mountainbikern ein.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann schauen Sie sich die einzelnen Artikel der Artikelserie zur Sportart Mountainbiking an.

Mountainbike Ausrüstung

Mountainbike Training

Mountainbike Ernährung

Letzte Aktualisierung am 9.01.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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