Wintersport: Was die gängigen Sportarten so beliebt macht

  • Wintersport ist extrem vielseitig und fordert zahlreiche Muskelgruppen. Als Freizeitaktivität erfreut sich jedoch vor allem das Skifahren großer Beliebtheit.
  • Sämtliche Wintersportarten sind mit vergleichsweise hohen Kosten verbunden. Entweder müssen Sie die Preise für einen Skipass zahlen oder es kommen die Kosten einer Eissportanlage auf Sie zu.
  • Achten Sie bei einem geplanten Skiurlaub auf gute Wintersportbekleidung, um sicher und warm über den Tag zu kommen.

Viele Menschen zieht es jedes Jahr im Winter in ein Skigebiet. 2017 sind mehr als 13 Millionen Deutsche in den Skiurlaub gefahren.

Aber welche Wintersportarten gibt es überhaupt und was macht den Reiz dieser eigentlich aus? In unserem Artikel stellen wir Ihnen verschiedene Wintersportarten vor und erklären, welche Fähigkeiten dabei besonders gefordert werden.

Selbstverständlich sind Sie aufgrund zahlreicher Eissporthallen nicht auf den Winter angewiesen, sodass Sie Wintersport grundsätzlich das ganze Jahr über ausüben können.

1. Wintersport in den Bergen

skifahrer bei der abfahrt

Berge, Schnee und Sonne – für viele Winterurlauber sieht so der Traumurlaub aus.

Der traditionelle Wintersport hat seinen Ursprung in den verschneiten Regionen Deutschlands, Österreichs, Frankreichs, Italiens und der Schweiz. Während der Saison können Sie dort nach Herzenslust Skifahren oder mit dem Snowboard die präparierten Pisten hinabsausen.

Immer mehr Wintersportler möchten jedoch auch außerhalb der klassischen Saison von November bis März in den Skiurlaub fahren können. Besonders hoch gelegene Skigebiete ermöglichen es Ihnen, diese das ganze Jahr über zu nutzen.
Dies gilt beispielsweise für das Skigebiet Matterhorn-Zermatt in der Schweiz. Mit einer Höhe von über 3500 m sollten Sie ein paar Tage für die Gewöhnung einplanen, um mit der langsam dünner werdenden Luft zurechtzukommen.

Etwas weniger luxuriös ist es am Hintertuxer Gletscher. In dem ebenfalls ganzjährig offenen Skigebiet stehen Ihnen jedoch neben zahlreichen Abfahrtspisten auch verschiedene Skilanglauf-Strecken zur Verfügung. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit zum Rodeln mit der ganzen Familie.

Während der Saison besteht auch stets die Gelegenheit, Rennen der Damen und Herren im Ski Alpin zu verfolgen. Das Programm des Weltcups der Saison 2018/2019 finden Sie hier.

Ein paar Tipps zum Skifahren erhalten Sie in dem folgenden Video:

1.1. Skifahren – so teuer wird der Urlaub im Schnee

skilift in schönem skigebiet

In den meisten Wintersportorten zahlen Sie kräftig für den Skipass.

Wintersport ist ein vergleichsweise teures Vergnügen. Abgesehen von den recht stolzen Preisen während der Hauptsaison sowie einer ordentlichen Skiausrüstung, fällt vor allem der Skipass ins Gewicht.

Je nachdem, ob Sie Ihren Winterurlaub im Zillertal, in Ischgl oder im Sauerland verbringen möchten, unterscheiden sich die Preise teils deutlich. In den exklusiven Skigebieten, wie beispielsweise im schweizerischen St. Moritz zahlen Sie für einen 6-tägigen Skipass stolze 350 Euro.

Zieht es Sie hingegen zur Zugspitze in Bayern, müssen Sie mit Kosten in Höhe von etwa 230 Euro rechnen. Lediglich die Hälfte zahlen Sie in Winterberg im Sauerland. Die Abfahrten dort sind allerdings keineswegs vergleichbar mit den Skigebieten der Alpen oder der Pyrenäen.

1.2. Die Vorbereitung auf das Ski- und Snowboardfahren

Wintersport kann extrem anstrengend werden. Wenn Sie eher wenig Sport treiben, werden Sie relativ schnell an Ihre körperlichen Grenzen stoßen, denn selbst die reinen Abfahrten erfordern viel Kondition und Koordination.

Um möglichen Verletzungen vorzubeugen, sollten Sie frühzeitig mit einer gezielten Vorbereitung auf den Wintersport beginnen. Dies schont Ihre Gelenke, Sehnen und Bänder, sodass diese den starken Kräften besser standhalten.

skigruppe macht dehnübungen vor dem skifahren

Bereiten Sie sich gut auf die kommende Belastung vor.

Vor allem die Fußgelenke sowie die Knie haben besonders viel zu leisten, sodass Sie Ihre Muskeln gezielt stärken sollten. Mit folgenden Übungen erreichen Sie eine deutliche Verbesserung Ihrer Bein- sowie Stützmuskulatur:

  • Kniebeugen: Gehen Sie dabei möglichst weit in die Hocke und drehen Sie Ihre Knie und Füße leicht nach außen.
  • Ausfallschritte: Neben der vorderen und hinteren Oberschenkelmuskulatur, verbessern Sie mit dieser Übung Ihr Gleichgewicht.
  • Fersenheben: Stellen Sie sich gerade hin, heben Sie die Fersen an und senken Sie sie anschließend wieder ab. Diese Übung trainiert Ihre Wadenmuskulatur.
  • Planks: Zur Verbesserung der Bauch- und Rückenmuskulatur sowie für die nötige Spannung auf den Skiern ist diese Übung unverzichtbar.

Tipp: Besuchen Sie zur Vorbereitung einen Kurs für Skigymnastik.

2. Wintersport abseits der klassischen Skigebiete

Selbstverständlich besteht Wintersport aus mehr als Skifahren, Snowboarden oder Skispringen. In zahlreichen Eissporthallen haben Sie die Möglichkeit, einzelne Wintersportarten auszuprobieren und so selbst einmal ein Gefühl für die Einzigartigkeit der Bewegungen zu erlangen.

2.1. Eisstockschießen – hier ist Koordination gefragt

eisstockschießen in der freizeit

Testen Sie Ihre Treffsicherheit beim Eisstockschießen.

Beim Eisstockschießen treten Sie in zwei unterschiedlichen Mannschaften zu je fünf Spielern gegeneinander an. Das Ziel des Spiels besteht darin, den eigenen Eisstock möglichst nah an das Ziel, die sog. Daube, heranzuschieben.

Besonders interessant ist es, die gegnerischen Eisstöcke aus dem Weg zu räumen, um den eigenen Eisstock möglichst nah am Ziel zu positionieren. Die Kosten liegen je nach Ort und Zeit zwischen 50 und 100 Euro pro Bahn.

2.2.Eisschnelllauf, Eiskunstlauf und Eishockey – auf Schlittschuhen unterwegs

zweikampf beim eishockey

Aufgrund der umfangreichen Schutzausrüstung ist Eishockey relativ ungefährlich.

Die Sportarten in der Eissporthalle sind vergleichsweise teuer. Die permanente Kühlung der Eisfläche sowie die teils umfangreiche Ausrüstung machen es Anfängern nicht leicht, in den Sport einzusteigen.

Das Training der verschiedenen Sportarten auf Schlittschuhen ähnelt sich anfangs sehr stark, da die Sicherheit des Laufens auf dem Eis im Vordergrund steht.

Aufgrund der kleinen Trainingsgruppen sowie des vergleichsweise hohen Aufwandes in den Bereichen Eiskunstlauf und Eisschnelllauf entstehen dort deutlich höhere Kosten als beim Eishockey an. Im Schnitt müssen Sie beim Eishockey mit Vereinsbeiträgen von etwa 150 bis 200 Euro im Jahr rechnen.
Im Bereich des Eiskunst- und Eisschnelllaufs werden es auch schnell einmal 500 oder sogar 1000 Euro im Jahr.

Tipp: Eisschnelllauf können Sie in einigen Regionen auch ohne Verein trainieren. In diesem Fall benötigen Sie auf der Eisschnelllaufbahn lediglich ein Tagesticket.

2.3. Biathlon – Präzision trotz Erschöpfung

drei männer testen biathlon

Beim Zielen ist Anspannung und volle Konzentration erforderlich.

Die deutschen Starter schaffen es bei Olympia immer wieder zu Topleistungen. Um diese einzigartigen Fähigkeiten abzurufen, müssen die Athleten sich nicht nur körperlich gut vorbereiten, sondern auch Ihre mentalen Fähigkeiten stärken.

Der Langlaufteil beim Biathlon ist extrem anstrengend und fordert die Ausdauerfähigkeit. Trotz eines hohen Pulses und einer schnellen Atmung heißt es, in Sekundenschnelle umzuschalten und mit dem Gewehr einen gezielten Schuss abzugeben.

Wenn Sie diese einzigartige Sportart einmal ausprobieren möchten, können Sie in vielen Skigebieten an einem Schnupperkurs teilnehmen.
Je nach Leistungsangebot unterscheiden sich die Preise deutlich. Für einen etwa zweistündigen Kurs müssen Sie mit Kosten von 50 bis 75 Euro rechnen.

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