Muskelkater vorbeugen mit Hausmitteln: 3 Tipps gegen Muskelschmerzen

Sportliche Aktivitäten kurbeln den Stoffwechsel an, stärken den Körper und lassen unseren Kopf freier werden. Während diese positiven Eigenschaften überwiegen, kommt es ab und zu zu einem Phänomen: Muskelkater. Jeder Schritt schmerzt, der Arm kann kaum gehoben werden, die Laune ist erstmal im Keller.

Aber wie kann ich Muskelkater vorbeugen, am besten mit Hausmitteln und natürlichen Supplements? Wir erklären Ihnen, mit welchen Wirkstoffen Sie Ihrem Körper bei einer schnellen Regeneration helfen und die Schmerzen lindern. Unter anderem stellen wir Ihnen Qualität CBD Gras auf Justbob vor und wie Sie von den Wirkungen von CBD profitieren können.

1. Welche Supplements helfen gegen Muskelkater?

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Hausmittel können Muskelkater vorbeugen, zum Beispiel Magnesium oder eine warme Dusche.

Muskelkater ist ein Zeichen des Körpers, dass die eigenen Grenzen überschritten wurden. Das schmerzhafte Ziehen in den Muskeln kann die alltäglichen Bewegungsabläufe erheblich erschweren, deswegen suchen gerade Sportler nach Möglichkeiten, die Schmerzen zu lindern.

In der Redaktion haben wir Ihnen im Folgenden 6 Hausmittel zusammengestellt, die die Beschwerden nach hoher Muskelbelastung lindern können:

  • CBD: Laut Studien lindert CBD die Schmerzen der Mikrorisse in den Muskeln. Außerdem soll es den Schlaf verbessern und die Muskeln entspannen, was zur Regeneration beiträgt. Weiterhin hat CBD entzündungshemmende Eigenschaften, die dem Zellschutz dienen und einem Muskelkater vorbeugen können.
  • Magnesium: Magnesium wird bei der Muskelentspannung eingesetzt. Genügend Magnesium sorgt für eine ausgeglichene Erregungsübertragung der Nerven und beugt Muskelkrämpfen vor. Die empfohlene Tagesdosis Magnesium liegt zwischen 300 – 400 mg, je nach Alter und Geschlecht.
  • Aminosäuren: Aminosäuren sind die Grundbausteine der Proteine und werden benötigt, um Muskelgewebe zu bilden. Essentielle Aminosäuren, 8 an der Zahl, kann unser Körper nicht selber herstellen. Diese müssen wir durch unsere Nahrung aufnehmen. Durch einen ausgeglichenen Aminosäurehaushalt im Körper, kann sich dieser schneller regenerieren.
  • Pferdesalbe: Pferdesalbe regt die Durchblutung an. Das kurbelt die Regeneration der Muskeln an und erfüllt gleichzeitig einen kühlenden Effekt, was die leichte Schwellung der Muskeln zurückgehen lässt.
  • Leichtes Training: Sich schonen ist nach einem harten Training sehr wichtig und notwendig zur Regeneration. Trotzdem können Sie leichte Übungen machen, um die Muskulatur zu lockern. Ein Spaziergang oder Gehen auf dem Laufband sind gute Möglichkeiten.
  • Wärme: Wärme entspannt die Muskeln und eignet sich dafür, Muskelkater vorzubeugen. Ein Besuch in der Sauna oder ein heißes Schaumbad wirken wahre Wunder bei brennenden Muskeln.

2. Wie kann ich Supplements einnehmen?

Verschiedene Mittel haben auch verschiedene Möglichkeiten der Einnahme. Hierbei kommt es vor allem darauf an, womit Sie sich am wohlsten fühlen und welches Prozedere Sie in Ihren Alltag integrieren können, ohne einen großen Aufwand.

Supplement Einnahme-Möglichkeit
CBD
  • CBD können Sie als Spray oder Tropfen problemlos einnehmen.
  • Der Geschmack ähnelt Kräutertee und ist angenehm mild. Achten Sie stets auf die Dosierungshinweise.
  • In Deutschland sind Produkte mit einem THC-Gehalt von mehr als 0,2 % illegal, dazu zählen CBD-Blüten und -Tee.
Magnesium
  • Magnesium kann als Tablette zum Schlucken oder auflösbare Brause-Tablette eingenommen werden.
  • Die auflösbaren Magnesium-Tabletten gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen, um ein angenehmes Trinkgefühl zu schaffen.
Aminosäuren
  • Aminosäuren gibt es als Pulver, Tabletten und Kapseln.
  • Viele Hersteller bieten Produkte an, welche mehrere Aminosäuren miteinander verbinden. Somit müssen Sie nur ein Supplement einnehmen und nicht für jede Aminosäure ein einzelnes.

3. Wie entsteht Muskelkater?

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Die Muskeln können Sie ebenfalls massieren, um sie zu entspannen.

Die ziehenden, brennenden Schmerzen in den Muskeln entstehen durch kleinste Verletzungen im Muskelgewebe. Die Mikrorisse kommen von einer Überlastung der Muskeln, zum Beispiel bei höherem Gewicht im Training.

Diese Überlastung entsteht vor allem bei langer ungewohnter Belastung des Körpers oder der Überschätzung der eigenen Kraft. In Folge reißen kleine Fasern in den Muskeln von der zu hohen Anstrengung.

Durch diese Mikrorisse entstehen winzige Entzündungen im Muskelgewebe. Dringt nun Wasser in diese Entzündungen, schwillt der Muskel leicht an. Hier setzt meist der bekannte Schmerz ein. Deswegen ist die Regenerationszeit nach einem Training sehr wichtig. Die Muskeln brauchen Zeit, um sich von den kleinen Verletzungen zu erholen.

Ein Aberglaube ist, dass statisches Dehnen vor dem Sport einem Muskelkater vorbeugen kann. Durch die Streckung entstehen bereits die Mikrorisse im Muskel und werden im Training noch verschlimmert. Lieber sollte dynamisches Aufwärmen genutzt werden, um den Körper langsam auf die kommende Belastung vorzubereiten.

Muskelkater mit Hausmitteln vorbeugen, ist eine gute Sache, allerdings sollten Sie auf die Einnahme von Schmerzmitteln verzichten. Manche Sportler nehmen bereits vor dem Sport Schmerzmittel, um eventuellen Verletzungen entgegenzuwirken. Allerdings können Ärzte davon nur abraten.

Bei starker, körperlicher Belastung setzt unser Körper die Funktion in den Nieren und unserem Magen-Darm-Trakt herab. Wirkstoffe in Schmerzmitteln senken die Funktion der Nieren noch weiter, was unter Umständen dazu führt, dass unser Flüssigkeits- und Elektrolyt-Haushalt völlig durcheinander gerät.

Ebenfalls signalisiert Schmerz, dass unser Körper an seine Grenzen stößt. Werden diese unterdrückt, kann es unter Umständen zu schwerwiegenden Verletzungen oder einem langanhaltenden Muskelkater kommen.

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