Was im Fitnessstudio nicht fehlen darf!

Zuhause trainieren ist praktisch. Und das Workout an der frischen Luft macht natürlich auch Spaß. Aber früher oder später kommt bei den meisten Sportlern dann doch der Punkt, an dem sie sich nach einem Fitnessstudio umsehen.

Ist es bei dir gerade so weit? Oder fragst du dich, ob dein Studio wirklich das richtige für dich ist?

Dann wird dieser Artikel deine Fragen beantworten. Denn wir beschäftigen uns heute damit, welche Voraussetzungen ein gutes Studio erfüllen muss – und was auf keinen Fall fehlen darf.

Umfassende Ausstattung etwa ist Pflicht
Denn auch, wenn du momentan noch keine großen Ansprüche an das Equipment hast, kann sich das mit fortlaufender Trainingserfahrung schnell ändern.

Das Herzstück eines Studios ist der Freihantelbereich

Hier erkennst du, ob du zur Zielgruppe des Studios gehörst. Wenn die Kurzhanteln bei 20 Kilo aufhören, dann scheint das für dich momentan vielleicht kein Problem zu sein. Wenn du aber einige Zeit trainierst, dann wirst du Hanteln mit 30 oder 40 Kilo regelmäßig bewegen – und dafür sollte dein Studio gerüstet sein.

Bei den Langhanteln solltest du auf die Qualität achten – Powerlifting-Stangen sind nicht nur stabiler, sondern lassen sich auch besser greifen und wiegen im Gegensatz zu einigen günstigen Alternativen wirklich die vorgegebenen 20 Kilo.

Aber was wäre eine Langhantel ohne Gewichte? Von denen sollten auf jeden Fall ausreichend vorhanden sein. Hier kommt es vor allem darauf an, wie viele Mitglieder im Studio trainieren und wie viele Hanteln vorhanden sind – es sollten aber selbst bei kleinen Studios einige hundert Kilo vorhanden sein, damit jeder sein Trainingsgewicht auflegen kann.

Um die bepackte Hantel dann beim Training sicher ablegen zu können, ist ein Power Rack wichtig. Diese auch Squat Rack genannten Teile ermöglichen es dir nicht nur, die Hantel nach einem Satz abzulegen, sondern schützen dich auch beim Sturz vor schlimmeren Verletzungen.

Aber Hanteln sind nicht alles

Und so gehört etwa eine Klimmzugstange in wirklich jedes Fitnessstudio. Wobei, eigentlich sollten es lieber gleich mehrere Stangen sein – auch hier kommt es wieder auf die Größe des Studios an. Wenn zehn Sportler gleichzeitig Klimmzüge trainieren wollen, dann sollte das Gym auch über ausreichend Möglichkeiten verfügen.

Neben dem freien Training ist außerdem das Maschinentraining beliebt und verbreitet. Egal, ob du aus gesundheitlichen Gründen an die Maschinen gehst oder einzelne Muskeln isoliert trainieren möchtest – einige Maschinen sollten definitiv bereit stehen.

Natürlich müssen keine drei Geräte für geführte Bizepscurls vorhanden sein, aber Beinpresse, Rückenstrecker und Brustpresse sind einige der Maschinen, die jedes Studio bieten sollte.

Neben den Maschinen ist außerdem ein Kabelturm wichtig – daran sollte ein Latzug, eine Möglichkeit zum Kabelrudern und ein „freier „ Kabelzug befestigt sein, um möglichst viele Möglichkeiten zu bieten.

Alles, was dein Studio sonst noch bietet, kannst du als Bonus sehen. Dazu gehören etwa Kettlebells, Sling Trainer, ausgefallene Maschinen, Taue, Medizinbälle oder was immer du sonst findest.

Vergiss nicht den Cardiobereich

Denn auch, wenn du dein Ausdauertraining lieber in der Natur absolvierst, sind Laufband, Stepper und Co. die Voraussetzung für ein vollständiges Warmup. Außerdem kommt mit Sicherheit der Tag, an dem du bei Minusgraden Lust auf eine Laufeinheit hast – und die dann doch lieber nach drinnen verlegst.

Deshalb solltest du darauf achten, dass auch hier ausreichend Geräte zur Verfügung stehen. Um zu testen, ob die Ausstattung des Studios den Besucherströmen gewachsen ist, gehst du am besten einmal Montagabends ins Gym – wenn du dann noch einen Platz zum Bankdrücken findest, ist das Equipment mehr als ausreichend.

Die Ausstattung ist wichtig, die Betreuung entscheidend

Ein gut ausgestattetes Studio zu finden ist in Zeiten von großen Ketten kein Problem mehr – dafür ergibt sich mittlerweile eine andere Schwierigkeit: Die Betreuung in den Studios wird immer schlechter.

Kein Wunder, denn selbst der beste Trainer schafft es nicht, alle hundert Trainierenden auf der Fläche im Auge zu behalten – doch das gehört mittlerweile besonders bei den großen Studioketten zum Alltag.

Deshalb solltest du dich zuerst einmal fragen, wie wichtig die Betreuung für dich ist. Wenn du seit Jahren trainierst, deine Technik blitzsauber ist und du keine Probleme damit hast, dein Training allein zu planen und zu absolvieren, dann wirst du auch mit einem Studio einer großen Kette zufrieden sein.

Wenn du dagegen gerade erst in das Training einsteigst, aus gesundheitlichen Gründen besondere Betreuung brauchst oder bei der individuellen Trainingsgestaltung Hilfe in Anspruch nehmen willst, dann solltest du besonders auf kompetente Trainer vor Ort achten.

Hier verlässt du dich am besten auf dein Bauchgefühl – wenn der Trainer nur müde den Kopf schüttelt, wenn ein Sportler mit krummem Rücken viel zu schweres Kreuzheben absolviert, solltest du die Finger vom Studio lassen. Wenn dagegen eine falsche Ausführung sofort korrigiert und Fragen kompetent beantwortet werden, kannst du in der Regel von einer guten Betreuung ausgehen.

Und auch sonst sollte alles passen

Eine vollständige und hochwertige Ausstattung in Verbindung mit kompetenten Trainern macht schon einmal viel aus – trotzdem gibt es einige Punkte, auf die du zusätzlich achten solltest.

Das fängt schon bei der Lage an: Selbst das perfekte Studio fällt aus der Auswahl, wenn du eine Stunde für den Weg dorthin brauchst. Denn eine lange Anreise sorgt nicht nur zeitlich für Probleme, sondern beschränkt auch deine Motivation.

Ein wenig beachteter, aber wichtiger Punkt ist außerdem die Klimatisierung – in diesem Sommer wirst du mitbekommen haben, wie das in deinem Studio aussieht. Bei 40 Grad Außentemperatur sollte in einem guten Studio immer noch ein Training möglich sein und auch bei Minusgraden sollten kurze Hose und Tanktop nicht zu Frostbeulen führen.

Wenn dann noch die Sauberkeit stimmt, gibt es am Studio wohl kaum etwas auszusetzen – wobei, ein wichtiger Punkt wäre da noch: Du musst dich wohlfühlen.

Denn du wirst vermutlich einen Vertrag für 2 Jahre unterschreiben und in dieser Zeit viele Stunden im Studio verbringen – das funktioniert nur, wenn du dich wohlfühlst und das Training entsprechend Spaß macht. Deshalb solltest du auch darauf achten, wie der Umgang unter Trainern und Trainierenden allgemein ist.

Dein Bauchgefühl sagt dir ziemlich zuverlässig, welches Studio in diesem Bereich zu dir passt.

Das perfekte Studio? Gibt es nicht!

Zumindest ist es uns nicht bekannt – falls du einen Hinweis hast, kannst du dich ja in den Kommentaren melden.

Wichtig ist auf jeden Fall, dass die Punkte

  • Ausstattung
  • Betreuung
  • Umgebung
  • Atmosphäre

passen. Von einer ausreichend großen Auswahl an Gewichten und Maschinen, über kompetente Trainer bis hin zu einem sauberen Studio gibt es einige Faktoren, die dir Anhaltspunkte geben.

Am Ende kommt es aber vor allem darauf an, dass du dich im Studio wohlfühlst. Du wirst an mehreren Tagen in der Woche herkommen und trainieren – das funktioniert langfristig nur, wenn du gerne dort trainierst.

Höre also auf dein Bauchgefühl: Wenn du schon beim Gedanken an das Studio Bauchschmerzen bekommst, dann ist es nicht das richtige – wenn es dich dagegen in den Fingern kribbelt und du richtig Bock auf hartes Training bekommst, dann hast du das für dich perfekte Studio gefunden!


Bildnachweis: Thinkstock / ©poplasen / iStock


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